Bussituation für Salzweg entspannt sich weiter – ab 11. Dezember weiterer Frühbus

Salzweg  In der letzten Sitzung des Verkehrsausschusses des Landkreises war auf konkrete Nachfrage von Kreisrat Josef Heisl jun. zur Bussituation in Salzweg, Hutthurm und Büchlberg vom ÖPNV Referat mitgeteilt worden, dass die größten Probleme beim Busverkehr ausgeräumt seien. Davon berichtete die PNP, worauf sich beim Kreisrat Anfrager einstellten, die auch weiterhin von negativen Erfahrungen sprachen. So seien nach wie vor Busse am frühen Morgen überfüllt, so dass sie an Haltestellen im Ortsbereich Salzweg durch fahren. Bei der Benutzung später verkehrender Busse würden Schul- oder Arbeitsbeginn nicht mehr erreicht.

Daraufhin wandte sich der Kreisrat in Abstimmung mit Vizelandrat Raimund Kneidinger  schriftlich an das zuständige Referat im Landratsamt. Postwendend gab es dazu jetzt Auskunft. Dabei wird eingeräumt, dass es insbesondere durch die besondere Verkehrslage im Stadtgebiet  Passau für die Schüler mehrerer Schulen notwendig sei, ab Salzweg die Busse schon um 6.26 Uhr und 6.44 Uhr zu benutzen. Alle anderen Busse würden durch die Verkehrslage in Passau zu spät ankommen. Um aber nicht vorhersehbare Engpässe auszugleichen, werde ab 11.12.2017 in der Zeitlage um 6.40 Uhr ein weiterer Buseingesetzt, zusätzlich werde der Bus um 7.16 Uhr bereits 10 Minuten früher fahren, so dass auch hier noch ein größerer Puffer eingebaut wird.

Das Referat regte an, Bürger sollten bei Beschwerden unbedingt Tag und Uhrzeit angeben, damit man punktuell der Sache nachgehen könne. Pauschale Beschwerden würden nur sehr schwer einzuordnen sein. Beim Landratsamt hoffe man nun, das sich am 11. Dezember dieses Jahres die Probleme erledigen. Heisl und Kneidinger zeigten sich zufrieden mit der Auskunft und bedankten sich für die rasche Erledigung.

Zur Verkehrssituation in der Stadt Passau meint Kreisrat Josef Heisl jun., es könne nicht sein, dass Schüler oder Berufstägige, die um 7 Uhr in Salzweg einen Bus besteigen, zu spät zur Schule oder Arbeit in Passau kommen. Da müsse die Stadt endlich realisieren, dass sie ein großes Verkehrsproblem habe, für dessen Bewältigung sie als Oberzentrum auch gegenüber der Landkreisbevölkerung in der Pflicht sei.

Please follow and like us: