Mit Jugendpower Sturm auf’s Rathaus – Junge Liste will Fortschritt nicht Stillstand – Maximilian Brandl führt die Liste an

Straßkirchen  Die Zukunft werde blockiert von Leuten, die in der Vergangenheit bohren. Die Gemeinde brauche junge Leute, die sich für die Zukunft ihrer Heimatgemeinde interessieren und deshalb anpacken wollen. Das wurde deutlich bei der Kandidatennominierung der Jungen Liste. Mit Spitzenkandidat Maximilian Brandl zusammen habe man eine interessante und recht ausgewogene Liste erstellt, die den Bürgerinnen und Bürgern zur Kommunalwahl präsentiert werde.

Lukas Urmann, Vorsitzender der Jungen Liste, konnte zur Nominierung im Gasthaus Girmindl auch Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun., Gemeinderat Matthias Bredemeier und die Bürgermeisterkandidatin der CSU Nadja Homm begrüßen. In kürzester Zeit habe man es geschafft, dass vor sechs Jahren die Junge Liste sehr gut gewählt wurde und dass man nur mit wenigen Stimmen das 2. Mandat verpasst habe. Deshalb wolle man jetzt mit besonderem Elan angreifen, Ziel seien zwei Mandate und Nadja Homm als gemeinsame Bürgermeisterin.

Die so Umworbene lobte die jungen Leute dafür, dass sie sich ehrenamtlich einbringen wollen. Einige davon arbeiten auch jetzt schon ehrenamtlich für die Gemeinschaft. Dabei habe man zwischen 16 und 30 Jahren eigentlich viel anderes im Sinn, betonte Nadja Homm und meinte, deshalb sei eine politische Betätigung besonders anerkennenswert. „Ich bin mir sicher, dass ihr mich nach Kräften unterstützt“, meinte die Bürgermeisterkandidatin zuversichtlich. Man brauche im Gemeinderat auch die Kompromisslosigkeit der Jugend, damit könne viel umgesetzt werden. „Meistern wir gemeinsam die Herausforderungen“, appellierte Nadja Homm und schon war sie wieder weg, ins Ehrenamt beim Frauenbund, wo sie beim Adventsbasar kräftig mitarbeitete.

Bezirksrat Josef Heisl jun. lobte als CSU-Vorsitzender die Macher der Jungen Liste, Lukas Urmann und Maximilian Brandl. Er freue sich, dass damit weitere junge Leute in den Gemeinderat einziehen und wie Matthias Bredemeier das Gremium bereichern werden. Bredemeier sei als jüngster Gemeinderat ein absoluter Aktivposten. Die Junge Liste sei parteipolitisch unabhängig, man pflege aber eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Fraktionsgemeinschaft. Gemeinsam wolle man Nadja Homm kräftig unterstützen.

Josef Heisl nannte einige gemeinsame Vorhaben aus dem Wahlprogramm, wie den Bau eines neuen Kindergartens in Straßkirchen für den völlig überfüllten aktuellen, ausweisen von Bauland für junge Familien nach dem Beispiel von Hutthurm und Büchlberg, schnelleres Internet für alle, eine Stärkung des Ehrenamtes durch die Benennung eines Ehrenamtsbeauftragten und weniger planen, dafür mehr handeln, womit zehntausende Euro eingespart werden könnten.

Er sei wegen der Aktion Schuldenberg in der Gemeinde von Andersdenkenden massiv angepöbelt worden, berichtete Matthias Bredemeier. Dabei habe die Junge Union Recht gehabt. Die Regierenden seien mit dem kommunalen Bauprojekt vorerst gescheitert, man könnte sich jetzt dem Kindergarten widmen. Wohnungsbau gehöre in private Hände. Leider sei der Bürgersteig mit Querungshilfe Richtung Einkaufszentrum Jägeröd noch nicht umgesetzt, weil er angeblich zu teuer sei. Andererseits werde nicht unerheblich Geld für Planungen zum Fenster hinaus geworfen. So werde die Zukunft in Salzweg blockiert. Bedemeier wurde dann auch einstimmig zum Wahlleiter bestimmt.

Anschließend wurde schriftlich und geheim gewählt, zunächst die Liste und anschließend die Ersatzkandidaten und Nachrücker, falls jemand ausfallen würde. Dann würde ab dieser Platzziffer die gesamte Liste um einen Platz nachrücken, bestimmten die Mitglieder. Zum Abschluss meinte Matthias Bredemeier, von heute an könne die Junge Liste für ihre Themen und Personen zur  Kommunalwahl werben. „Lasst euch nicht entmutigen, es ist eine tolle Sache, dass ihr Jungen euch zur Verfügung stellt“, appellierte der jüngste Gemeinderat, der aktuell auf der CSU-Liste kandidiert, an die Anwesenden. „Gehen wir mit großem Elan in den Wahlkampf“.

Spitzenkandidat Maximilian Brandl wies in seinem Schlusswort auf einige Eckpunkte der Arbeit der Junge Liste hin. Man wolle Generationengerechtigkeit auch für die Jugend, was so viel heiße wie Politik auch für die jungen Leute, man wolle Schuldenabbau, gerade jetzt wo die Steuern sprudeln wie nie zuvor, es gehöre die Infrastruktur insbesondere für junge Familien verbessert und es müsse aufhören, dass manches komplett vernachlässigt werde. Beim Straßkirchner Christkindlmarkt am 15. Dezember werde die Junge Liste schon wieder mit einem Verkaufsstandl präsent sein.

Kandidaten der Junge Liste:

Platz 1 Maximilian Brandl, 2. Evi Lippl, 3. Lukas Urmann,  4. Christoph Schreiner, 5, Christoph Dersch,  6. Stefan Schreiner,  7. Lisa Spetzinger, 8. Daniel Hauer, 9. Johannes Wolf, 10. Isabell Wallner,  11. Patrick Wutz,  12. Sophia Schätzl,  13. Florian Koschka, 14. Michael Kinateder,  15. Stefanie Schenk, 16. Sebastian Braun,  17. David Spielvogel,  18. Johannes Reitberger,  19. Michael Schmid,  20. Andreas Hofbauer.

Bild:  Zu den Kandidaten der Junge Liste gratulierte den Verantwortlichen um Maximilian Brandl (steh. 4.v.li.) und Lukas Urmann (steh. 5.v.re.) Bezirksrat Josef Heisl (li.), Bürgermeisterkandidatin Nadj Homm (steh. 6.v.li.) und Gemeinderat Matthias Bredemeier (vorne 2.v.li.).

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