Handlungsbedarf bestätigt! B12-Kreuzungsbereich Höhe Bärnbach wird entschärft

MdL Waschler und Bezirksrat Heisl tauschen sich mit Bauamtsdirektor Wufka aus

Foto und Text Stefanie Starke: (v.l.) Bezirksrat Josef Heisl, Bauamtsdirektor Robert Wufka und MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler. 

Schon seit Jahren wird die Bundesstraße 12 zwischen Passau und dem Grenzübergang bei Philippsreut immer wieder „überarbeitet“ und Unfallschwerpunkte entschärft. „Es ist wirklich schon viel passiert, wechselnd dreispuriger Ausbau und zahlreiche gefährliche Einmündungen konnten schon beseitigt werden“, will MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler bei einem gemeinsamen Ortstermin an der B12 mit Bezirksrat Josef Heisl und Bauamtsdirektor Robert Wufka betonen – eine bedeutende Entwicklung im Sinne der Verkehrssicherheit. 

Grundlegend für diese Maßnahme ist unter anderem das „B12-Konzept für mehr Sicherheit“ und in diesem ist auch der aktuelle Treffpunkt, nämlich die Kreuzung auf Höhe Bärnbach zwischen Salzweg und Hutthurm, aufgeführt. „Gerade für Linksabbieger eine sehr gefährliche Stelle und ich kann mitteilen, dass die Planungen für die Entschärfung des Unfallschwerpunktes bereits laufen“, kann Bauamtsdirektor Robert Wufka vor Ort verkünden. Man habe bereits verschiedene Ansätze an der neuralgischen Stelle probiert, wie eine offensivere Beschilderung sowie das Ansetzen von Tempolimit, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. „Bei einer Belastung von rund 13.300 Fahrzeugen am Tag (Stand 2015) muss man von einer hohen Belastung der Bundesstraße sprechen, damit ist auch der Handlungsbedarf in jedem Fall bestätigt und wir sitzen schon über den konkreten Planungen“, gibt Wufka Einblicke in erste Pläne. So werde die Kreuzung nach Bärnbach komplett verschwinden und es werde mittels zwei Rampen als Zufahrt auf die B12 gearbeitet: „Hier wird ein Bauwerk entstehen, die Zufahrtsstraße wird tiefergelegt und unter der B12 hindurchgeführt, um dann auf die entsprechenden Auffahrten zu lenken – direkt an der Bundesstraße und in höchstem Maße platzsparend“, so Wufka weiter. In diesem Zuge werde man in beide Richtungen den wechselnden dreispurigen Ausbau weiter vorantreiben. „Derartige Lösungsansätze haben sich auch in der Vergangenheit bewährt – wir müssen weg von Kreuzungsbereichen auf der Bundesstraße“, so Wufka weiter. 

Eine solide Perspektive, zeigt sich auch MdL Waschler sehr zufrieden und angetan von dem Lösungsvorschlag. Ein Vorentwurf liege bereits vor und werde Ende des Jahres an die Regierung von Niederbayern weitergeleitet. „Was die letzten 12 bis 15 Jahre auf der B12 passiert ist, ist wirklich beeindruckend“, will auch Josef Heisl abschließend betonen. Als zuständiger Bezirksrat hatte er sich maßgeblich für den Ortstermin eingesetzt und hier um rasche Lösungen gebeten, auch weil ihn die örtlichen Feuerwehren auf den entsprechenden Sachstand immer wieder angesprochen hatten – so sind sie es, die im Fall der Fälle zu Unfällen an diesem Gefahrenpunkt gerufen werden. Als Salzweger Gemeindebürger ist Heisl außerdem erfreut über die Tatsache, dass auch eine Einfädelspur in die B12 bei Straßkirchen/Nord Richtung Hutthurm gebaut werde – „auch dies erhöht wiederum die Verkehrssicherheit in diesem Bereich.“

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