CSU Waldkirchen informiert sich über Jugendpsychiatrie

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrat Josef Heisl informieren

Freuen sich über den großen Erfolg für die Region: Thomas Höppler (v.links), Gerhard Wimmer, Simon Stockinger, Markus Reschauer, Dr. Heidi Massinger-Biebl, Sonja Kozeny, Hans Draxinger, Manfred Dersch, Achim Baier, Bezirksrat Josef Heisl und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich

Bei einer Ortsbegehung im Gesundheitszentrum in Waldkirchen sprachen die Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion über die Entwicklung und die Angebote im Gesundheitszentrum Waldkirchen. Wie Dr. Heidi Massinger-Biebl ausführte, sei die Zusammenarbeit im Zentrum hervorragend. Die Ärzte verschiedenster Fachrichtungen würden sich perfekt ergänzen. Ein großer Gewinn sei auch die psychiatrische Institutsambulanz, die der Bezirk Niederbayern in Waldkirchen eröffnen wird. „Hier entsteht ein für den Landkreis wichtiges, sehr wertvolles neues Angebot“, so Dr. Massinger-Biebl. 

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich führte aus, dass er im Niederbayerischen Bezirkstag eine Gesamtanalyse im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie initiiert habe. Diese habe ergeben, dass insbesondere in den Bayerwald Landkreisen die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen unzureichend sei. „Bereits in Zwiesel zeigt sich, dass die dortige PIA sehr gut angenommen wird und eine Versorgungslücke schließt. Dies erwarte ich mir auch hier in Waldkirchen. Wir können damit sicherstellen, dass oftmals lange Wartezeiten erheblich verkürzt werden. Eine wohnortnahe Versorgung ist für die betroffenen Familien ebenfalls eine große Entlastung“, so Dr. Heinrich.

Bezirksrat Josef Heisl sieht einen großen Vorteil darin, dass durch die Dezentralisierung in der Fläche auch das Thema Jugendpsychiatrie aus dem Schatten gerückt wird. „Vielen Eltern fällt nun der Schritt leichter mit dem Kind in Therapie zu gehen. So können viele Probleme gelöst werden, bevor sie überhaupt entstehen“, ist der örtliche Bezirksrat überzeugt.

Wie Heinrich auf Nachfrage der CSU-Stadtratsfraktion bestätigte, besteht aber auch weiterhin ein dringender Bedarf an niedergelassenen Psychiatern diese sind, ebenso wie Psychotherapeuten, für die Behandlung der erkrankten jungen Menschen zuständig, nachdem eine Abklärung und Diagnose in der PIA stattgefunden hat. „Wir hoffen, dass durch die neue PIA auch ein Interesse seitens der Fachärzte daran besteht, sich in Waldkirchen neu niederzulassen. Die Keimzelle dafür wurde bereits gelegt“, so Fraktionsvorsitzender Simon Stockinger.

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