Handlungsbedarf bestätigt! B12-Kreuzungsbereich Höhe Bärnbach wird entschärft

MdL Waschler und Bezirksrat Heisl tauschen sich mit Bauamtsdirektor Wufka aus

Foto und Text Stefanie Starke: (v.l.) Bezirksrat Josef Heisl, Bauamtsdirektor Robert Wufka und MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler. 

Schon seit Jahren wird die Bundesstraße 12 zwischen Passau und dem Grenzübergang bei Philippsreut immer wieder „überarbeitet“ und Unfallschwerpunkte entschärft. „Es ist wirklich schon viel passiert, wechselnd dreispuriger Ausbau und zahlreiche gefährliche Einmündungen konnten schon beseitigt werden“, will MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler bei einem gemeinsamen Ortstermin an der B12 mit Bezirksrat Josef Heisl und Bauamtsdirektor Robert Wufka betonen – eine bedeutende Entwicklung im Sinne der Verkehrssicherheit. 

Grundlegend für diese Maßnahme ist unter anderem das „B12-Konzept für mehr Sicherheit“ und in diesem ist auch der aktuelle Treffpunkt, nämlich die Kreuzung auf Höhe Bärnbach zwischen Salzweg und Hutthurm, aufgeführt. „Gerade für Linksabbieger eine sehr gefährliche Stelle und ich kann mitteilen, dass die Planungen für die Entschärfung des Unfallschwerpunktes bereits laufen“, kann Bauamtsdirektor Robert Wufka vor Ort verkünden. Man habe bereits verschiedene Ansätze an der neuralgischen Stelle probiert, wie eine offensivere Beschilderung sowie das Ansetzen von Tempolimit, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. „Bei einer Belastung von rund 13.300 Fahrzeugen am Tag (Stand 2015) muss man von einer hohen Belastung der Bundesstraße sprechen, damit ist auch der Handlungsbedarf in jedem Fall bestätigt und wir sitzen schon über den konkreten Planungen“, gibt Wufka Einblicke in erste Pläne. So werde die Kreuzung nach Bärnbach komplett verschwinden und es werde mittels zwei Rampen als Zufahrt auf die B12 gearbeitet: „Hier wird ein Bauwerk entstehen, die Zufahrtsstraße wird tiefergelegt und unter der B12 hindurchgeführt, um dann auf die entsprechenden Auffahrten zu lenken – direkt an der Bundesstraße und in höchstem Maße platzsparend“, so Wufka weiter. In diesem Zuge werde man in beide Richtungen den wechselnden dreispurigen Ausbau weiter vorantreiben. „Derartige Lösungsansätze haben sich auch in der Vergangenheit bewährt – wir müssen weg von Kreuzungsbereichen auf der Bundesstraße“, so Wufka weiter. 

Eine solide Perspektive, zeigt sich auch MdL Waschler sehr zufrieden und angetan von dem Lösungsvorschlag. Ein Vorentwurf liege bereits vor und werde Ende des Jahres an die Regierung von Niederbayern weitergeleitet. „Was die letzten 12 bis 15 Jahre auf der B12 passiert ist, ist wirklich beeindruckend“, will auch Josef Heisl abschließend betonen. Als zuständiger Bezirksrat hatte er sich maßgeblich für den Ortstermin eingesetzt und hier um rasche Lösungen gebeten, auch weil ihn die örtlichen Feuerwehren auf den entsprechenden Sachstand immer wieder angesprochen hatten – so sind sie es, die im Fall der Fälle zu Unfällen an diesem Gefahrenpunkt gerufen werden. Als Salzweger Gemeindebürger ist Heisl außerdem erfreut über die Tatsache, dass auch eine Einfädelspur in die B12 bei Straßkirchen/Nord Richtung Hutthurm gebaut werde – „auch dies erhöht wiederum die Verkehrssicherheit in diesem Bereich.“

Der Wald ist von großer Bedeutung – „und wird sich in Zukunft selbst helfen müssen“

Foto und Text (Stefanie Starke): (v.l.) Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, MdL Walter Taubeneder, Bereichsleiterin Forsten am AELF Dr. Karin Höglmeier, Bezirksrat Josef Heisl und MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler.

CSU-Abgeordnete & CSU-Bezirksräte tauschen sich mit neuer Forstamtsleiterin aus

„Auch wir merken natürlich, dass sich bei den Waldbesitzern der demografische Wandel sowie Strukturwandel durchschlägt. Mittlerweile gibt es viele Waldbesitzer ohne landwirtschaftlichen Hintergrund“, so Dr. Karin Höglmeier bei einem Gespräch mit den Abgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler. 

Den beiden CSU-Stimmkreisabgeordneten war es ein Anliegen, gemeinsam mit den CSU-Bezirksräten Cornelia Wasner-Sommer und Josef Heisl, der neuen Leiterin des Bereichs Forsten beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einen offiziellen Antrittsbesuch abzustatten. Dabei kamen zahlreiche Themen aufs Tableau, vorrangig die weitere Bekämpfung des Borkenkäfers. „Der Raum Passau ist unbestritten und anerkannt ein wahrer Hotspot der Borkenkäferschäden. Die Lage verschärft sich weiter, weil wir zudem mit Stürmen und ausgedehnten Dürreperioden zu kämpfen haben“, so die Bereichsleiterin Forsten am AELF Passau. Der Klimawandel sei längst real und der Wald müsse umgebaut werden. Auch wenn das Bewusstsein für die Problematik grundsätzlich zugenommen hätte, in gleichem Maße sei auch die Größe der Schadfläche angestiegen und daher kaum noch zu bewältigen. „Gemeinsam mit der Waldbauernvereinigung arbeiten wir alle am Limit und geben unser Bestes in der aktuellen Krise“, so Höglmeier weiter. Das Schwierigste stehe jedoch vielen Waldbauern noch bevor: Die Wiederbewaldung der Schadflächen. Teilweise werde sich der Wald dabei selbst helfen müssen, denn nicht alle Flächen können von den Waldbesitzern aktiv bepflanzt werden. Natürliche Verjüngung sei aber mancherorts eine sehr gute Lösung. 

Hinzukomme eine drastische Entwicklung bei den Holzpreisen: „Früher war ein Wald eine Bank, heute ist er wohl eher ein ‚Draufzahlgeschäft‘ oder zumindest eine Risikoanlage“, so Dr. Karin Höglmeier. Die Sägewerke seien aufgrund der Menge an Schadholz gut bevorratet, wie sich der Absatz von Schnittholz nach Amerika und China entwickle sei unsicher und obendrauf habe man mit einer möglicherweise anstehenden Wettbewerbsverzerrung durch die neue Schadholz-Verordnung in Österreich zu kämpfen, falls dadurch weniger Holz an Säger im Nachbarland verkauft werden kann. Angesichts dieser Entwicklungen sei die ausfallende Aufarbeitung der Waldschäden menschlich durchaus nachvollziehbar – „einige Waldbesitzer haben schlichtweg die Flinte ins Korn geworfen.“

Wenn nicht gerade der Käfer wirkt, dann wäre da noch die Biberproblematik, die vor allem Bezirksrat Josef Heisl unter den Nägeln brennt: „Er ist da und wir werden mit ihm leben müssen, allerdings müssen auch die Waldbesitzer für Schäden angemessen entschädigt werden“, will Dr. Höglmeier weiter anmerken. 

Der Zuständigkeitsbereich und das Aufgabenfeld des Bereichs Forsten beim Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forst im Landkreis Passau ist breit gefächert. „Uns wird definitiv nicht langweilig. Im Gegenteil: Wir sind personell am Anschlag und versuchen, den Waldbesitzern so gut es geht unter die Arme zu greifen“, macht die Bereichsleiterin Forsten am AELF gegenüber den Abgeordneten nochmals deutlich. 

Dennoch: Sie sei froh und glücklich über das neue Amt in Passau. „Eine Region mit hohem Freizeitwert. Ich fühle mich hier sehr wohl. Und was die Herausforderungen in meinem Tätigkeitsfeld angeht: Diese sind auch da, um gelöst zu werden“, blickt sie zuversichtlich auf all das was kommt und dankt in gleichem Maße für das Interesse seitens der Politik. 

„Der Wald ist von großer Bedeutung und ein wichtiger Bestandteil unseres Lebensraums. Gemeinsam müssen wir hier für bessere Bedingungen arbeiten und Lösungen finden“, sind sich auch die Abgeordneten abschließend einig. 

In Neukirchen v.W. rührt sich was – Bürgermeister Braumandl 30 Tage im Amt – MdL Dr. Waschler und Bezirksrat Josef Heisl jun. sagten Unterstützung zu

Foto und Text: Josef Heisl

In der Vorwaldgemeinde an der Via Nova rührt sich was. Davon konnten sich MdL Dr. Gerhard Waschler und Bezirksrat Josef Heisl jun. bei ihrem Besuch der Gemeinde  überzeugen. Bürgermeister Erwin Braumandl (CSU), erst seit rund 30 Tagen im Amt, stellte ihnen eine ganze Liste von Projekten vor, welche die politisch Verantwortlichen der Gemeinde in den nächsten Jahren extrem fordern werden und zu denen er sich Unterstützung auch von außen erhofft. 

Im Neubau eines Kindergartens sieht der Bürgermeister die größte Herausforderung. Die Planungen beginnen jetzt und auch um die Förderung muss jetzt angeklopft werden, macht Braumandl deutlich. Er bat die beiden Gäste bei den Zuschussfragen um ihre Unterstützung.  „Wir haben uns für einen Neubau entschieden, weil eine Sanierung auch rund 80 Prozent eines Neubaus verschlungen hätte.“  In der Kinderkrippe seien derzeit 12 Kinder untergebracht, der Platzbedarf liege aber beim Dreifachen. Die Infrastruktur in er Gemeinde hinke der Wohnbebauung und damit der Bevölkerungsentwicklung nach, betonte Braumandl.

Das gelte auch für die Schule, wo ebenfalls die Frage eines Neubaus oder einer Erweiterung im Raum stehe, auch wenn das bisherige Gebäude erst vor rund zehn Jahren energetisch saniert worden sei.  Es fehle einfach am notwendigen Platz. Dabei helfe er gerne, sagte Dr. Gerhard Waschler zu, der als Bildungspolitiker aus dem Bayerischen Landtag hier vom Fach ist. Der Ort entwickle sich, weil er einfach sehr verkehrsgünstig an der B 85 und dem Autobahnzubringer liege. Er biete gute Einkaufsmöglichkeiten, habe eine hohe Versorgung an ÖPNV, glänze mit guten Freizeiteinrichtungen, biete eine gute ärztliche Versorgung, sei ein idealer Wirtschaftsstandort  und locke so Menschen her, zählte Braumandl nicht ohne Stolz auf.

Natürlich interessierte die Besucher die aktuelle Lage nach der Hiobsbotschaft von vor einigen Wochen bei Bayerwald Fenster. Braumandl nannte es einen Glückgriff, dass das regionale Familienunternehmen Bachl die Firma übernommen habe. Im Herbst wolle die Gemeinde auch den ersten Bauabschnitt der Ortskernsanierung abschließen, dann folgen noch zwei Abschnitte. Man wolle keine großen Supermärkte am Ortsrand, der Ortsmittelpunkt solle leben, erklärte der Bürgermeister. 

„Gut dass ich jetzt weiß, an wen ich mich bei diesen Projekten wenden kann“, meinte Braumandl am Ende, denn es stehen noch ein neues Feuerwehrhaus, der Bauhof und Straßensanierungen an. Da werde er noch bei manchem Zuschussantrag um Rat und Unterstützung nachsuchen. Der dreispurige Weiterbau der B 85 bewege ihn derzeit ebenfalls. „Für die Touristen und unsere Verbindung zu Tittling wäre natürlich eine kreuzungsfreie Einfahrt bei Preming wichtig“, schaut der Bürgermeister über den Zaun zum Nachbarn.  Neben diesen Kernprojekten wurde noch eine Reihe von kommunalpolitischen Themen erörtert. Die beiden erfahrenen Kommunalpolitiker nahmen dabei interessante Gedanken mit und konnten ihrerseits wertvolle Anregungen geben.  

Bild: Die Kita St. Martin platzt aus allen Nähten, gab Bürgermeister Erwin Braumandl (re.) Mdl Dr. Gerhard Waschler und Bezirksrat Josef Heisl (v.li.) mit auf den Weg.

Forstwege werden Zug um Zug Benutzer freundlicher – Erfolge für aktive Mandatsträger

Foto und Text: Josef Heisl

Durch die Sturmschäden und die Borkenkäferplage sind auch die Forstwege arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die schweren Fahrzeuge verursachten große Schäden. Bei der Erstsanierung wurde dann zum Leidwesen der Spaziergänger und Jogger zu grober Schotter verwendet, so dass ein Spaziergang oder ein Lauf durch den Wald durchaus gefährlich werden konnte, weil die Gefahr des Umknickens und von Stürzen groß war. 

Darauf hatten MdL Dr. Gerhard Waschler und Bezirks- und Kreisrat Josef Heisl jun. die Verantwortlichen hingewiesen, weil sie von Betroffenen mehrmals angesprochen wurden und beim Freizeitsport auch selbst unter diesem Zustand litten. Besonders am Trimm-Dich-Pfad in Passau-Grubweg bei Kastenreut/Zieglreut gab es deutliche Beschwerden. Heisl wandte sich auch an die Forstverwaltung in Neureichenau, die für den Bereich und weitere große Teile des Landkreises zuständig ist. Die Leiterin Gundula Lermer zeigte Verständnis, bat aber auch um Geduld, weil durch die Kamalitäten sehr viele Baustellen anstanden. Heisl ersuchte, vorrangig die als Radwege und Trimm-Dich-Pfade ausgewiesenen Wege zu sanieren. MdL Dr. Gerhard Waschler kontaktierte die Bayerische Staatsministerin Michaela Kaniber, die auch für den Forst zuständig ist. 

Jetzt freuen sich die beiden Aktivisten, dass Vieles geschehen ist. So wurde auch der beliebte Trimm-Dich-Pfad in Passau-Grubweg saniert. Bei der Begehung war auch Michael Hasenberger anwesend, der als Vorsitzender des Bayerischen Waldvereins, Sektion Passau ebenfalls initiativ geworden war und sich vor allem für die Spaziergänger über den Erfolg freut. „Jetzt kann man sogar wieder mit dem Kinderwagen auf den Wegen spazieren gehen“, freut sich Josef Heisl. Dr. Gerhard Waschler verweist auf die Corona-Pandemie, durch die es wichtiger denn je geworden sei, dass sich die Menschen gefahrlos in der Natur bewegen können und nicht in ihren Wohnungen sitzen müssen. Eine zufällig vorbeigekommene Joggerin lobte den neuen Belag, bei dem es jetzt wieder Spaß mache, seine Runden zu drehen.

Auch im Neuburger Wald gebe es schon Anträge auf Doppelnutzung der Waldwege durch Fußgänger und Radfahrer, weiß der Waldvereinsvorsitzende Michael Hasenberger.  Für die Radfahrer brach Tiefenbachs Bürgermeister Christian Fürst eine Lanze, denn der Radweg entlang der Gaißa sei derart gefährlich gewesen, dass sich Mancher sogar einen Platten gefahren habe. Auch dieser Radweg wurde mittlerweile umgehend saniert. So danken Hasenberger, Heisl und Dr. Waschler den zuständigen Forstbehörden und der Ministerin für ihre doch recht schnelle Reaktion. Besser wäre es natürlich, wenn künftig von Anfang an auch an die Nutzer gedacht würde, was zu einem Bürger freundlicherem Ergebnis führen würde.

Bild:  Auf dem Trimm-Dich-Pfad in Passau-Grubweg kann wieder gefahrlos gejoggt werden, davon überzeugten sich v.li. Bezirks- und Kreisrat Josef Heisl jun., Waldvereinschef Michael Hasenberger und MdL Dr. Gerhard Waschler.

Bürgermeister Leo Meier: Voller Tatendrang und Elan 

Foto und Text: Abgeordnetenbüro Gibis

Die beiden Landtagsabgeordneten Max Gibis sowie Prof. Dr. Gerhard Waschler und der Bezirksrat Josef Heisl haben einen Antrittsbesuch beim neuen Röhrnbacher Bürgermeister Leo Meier absolviert. Dieser zeigte sich hocherfreut darüber, dass die CSU-Mandatsträger als erste zu einem Antrittsbesuch zu ihm nach Röhrnbach gekommen sind. „Auch wenn ich nicht für die CSU als Bürgermeister kandidiert habe, bin ich ein CSU-ler aus Überzeugung und werde es auch bleiben“, bekannt sich Leo Meier zu den Christsozialen und bot auch seine weitere Mitarbeit in den lokalen CSU-Gremien an. 

Beim Besuch der CSU-Abgeordneten sowie des CSU-Bezirksrats bei Bürgermeister Leo Meier in Röhrnbach ging es allerdings hauptsächlich um die aktuelle Situation der Kommune sowie um die Agenda und die Vorhaben des Neu-Bürgermeisters, der im gemeinsamen Gespräch absoluten Tatendrang sowie Elan versprühte sich auf die neue Herausforderung und die anstehenden Aufgaben freute. „Mit der Wahl zum Bürgermeister meiner Heimatkommune ist ein Lebensziel in Erfüllung gegangen. Ich habe vieles vor, will viele Projekte angreifen und auch möglichst viel davon umsetzen“, so Leo Meier. 

„Grundsätzlich steht Röhrnbach als Gewerbestandort mit entsprechenden Einnahmen gut da und floriert, auch wenn durch die Corona-Krise sicherlich Teile der Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen werden“, beschreibt Bürgermeister Meier die Situation. „Trotzdem werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern versuchen, alle Projekte, die auf der Agenda stehen, umzusetzen.“ Als erstes Beispiel nannte Meier dabei das Bürgerhaus mit Mehrzweckhalle in Kumreut. Das über die Dorferneuerung mit 80% geförderte Projekt ist mit etwa 4,5 Mio. Euro veranschlagt. „Natürlich werden wir das Bürgerhaus umsetzen, aufgrund der aktuellen Situation müssen wir aber versuchen, den Eigenanteil so niedrig wie möglich zu halten.“ Die Abgeordneten Gibis und Waschler gaben dazu hilfreiche Tipps, welche Fördertöpfe eventuell kombiniert werden könnten, um noch mehr Einsparpotential für die Kommune zu erreichen. 

Daneben zeigte sich Leo Meier als großer Wertschätzer der ehrenamtlichen und sozialen Themen. „Mir schwebt ein Standort für seniorengerechtes Wohnen in der Nähe des Ortskerns vor“, so Leo Meier. Ein Gebäude dafür hat der neue Bürgermeister auch bereits im Auge. „Auch die Sanierung des Feuerwehrhauses in Röhrnbach steht an. Als Verfechter des Ehrenamtes gibt es hierbei gar keine Diskussion, was die Umsetzung dieses Projektes angeht“, zeigte sich Meier entschlossen.

Bei den anstehenden Projekten nannte Bürgermeister Leo Meier außerdem noch die Aufwertung des Ortskernes. „Zum einen wollen wir die gepflasterten Flächen im Zentrum mit geschliffenem Pflaster erneuern, um zum einen das Erscheinungsbild aufzuwerten und zum anderen auch ein bessere Barrierefreiheit zu gewährleisten“, so Leo Meier. Auch die Verbesserung der Nutzung der Gebäude im Ortskern steht auf der Agenda des neuen Bürgermeisters. Sowohl die Abgeordneten Gibis und Waschler auch Bezirksrat Josef Heisl begrüßten die Pläne des Bürgermeisters zur Aufwertung des Zentrums. 

Zum Thema Gewerbe und Tourismus kam Leo Meier noch auf das Röhrnbacher Tourismuszugpferd, den „Jagdhof“, zu sprechen. „Vor der Corona-Krise hatte der Jagdhof weitere Erweiterungspläne und soweit ich informiert bin, wurden diese durch die Krise nicht ad acta gelegt“, so der Bürgermeister. „Als beliebter Gewerbestandort kämpfen wir auch hier mit ständigen Kapazitätsproblemen. Nachdem das letzte interkommunale Gewerbegebiet bereits wieder voll ist, planen wir neue Gewerbeflächen auszuweisen, jedoch auch wieder interkommunal, weil diese viel leichter genehmigt werden.“ Die drei CSU-Mandatsträger Max Gibis, Dr. Gerhard Waschler und Josef Heisl sprachen zum Abschluss noch ihre Unterstützung aus, sollte diese bei der Schaffung der zusätzlichen Gewerbeflächen benötigt werden. Insgesamt freuten sie sich, dass Röhrnbach erneut einen engagierten und kompetenten Bürgermeister an seiner Spitze hat. 

Niederbayerische Thermalbäder öffnen wieder – Aber auch Innenwasserflächen notwendig

Bad Griesbach/Bad Füssing/Bad Birnbach  Die Freude überwiegt bei den beiden Bezirksräten Cornelia Wasner-Sommer und Josef Heisl jun. über die teilweise Wiedereröffnung der Thermalbäder in den Kurmetropolen des Passauer Landes. In den Kurorten Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach dürfen nach den Aussagen in der Pressekonferenz des Bayerischen Ministerpräsidenten die Außenanlagen von Badeanstalten ab dem 8. Juni 2020 wieder öffnen. Doch den beiden Bezirksräten, die auch Verbandsräte in den drei Thermalbädern des Bezirks sind, geht dieses Zugeständnis, das auch die Kurmittelhäuser betrifft, zu wenig weit. Das sei für das Hotel- und Gaststättengewerbe in der Kurregion zu wenig, weil die Innenwasserflächen in den Thermalbädern noch nicht zur Verfügung stehen, stellen die Beiden fest.

Mit Hochdruck werde auf Basis des am 11. Mai von den Werkleitern verabschiedeten Maßnahmenpakets alles daran gesetzt, dass wieder geöffnet werden könne. Allerdings sei als zwingende Voraussetzung die Zustimmung zur möglichen Nutzung der Sanitär- und Duschbereiche sowie Umkleiden genannt, welche im Laufe der nächsten Tage erwartet wird, betont Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Das Ergebnis dieser Lockerung werten  auch die beiden Bezirksräte grundsätzlich als positiv und als Ergebnis ihrer politischen Arbeit und des Engagements für die Kurorte. 

„Weiterhin sehr kritisch zu sehen ist allerdings, dass lediglich die Außenanlagen geöffnet werden dürfen“, betont Bezirksrat Josef Heisl, der auf die Wetterabhängigkeit bei den Außenanlagen verweist. Gepaart mit dem zwingenden Einhalten zahlreicher hygienischer Vorgaben ergebe sich für jedes Bad eine minimal mögliche Kapazität, welche nicht nur wirtschaftlich sondern auch und im Vergleich mit den österreichischen Thermen weiterhin ein unzureichend attraktives Angebot für die niederbayerischen Kurorte darstelle. Cornelia Wasner-Sommer sieht mit der Öffnung unter den bisher bekannten Bedingungen bei jeder Therme ein voraussichtliches  zusätzliches Defizit von wenigstens 50 000 Euro monatlich. „So wird das völlige Öffnen der Kurmittelhäuser nicht nur von den Beherbergungsbetrieben sehnlichst erwartet“, betont die Verbandsrätin.

Das Öffnen zum jetzigen Zeitpunkt sei ein wichtiges Zeichen der Solidargemeinschaft der Umlagezahler und ein erforderliches Engagement zum Erhalt von Arbeitsplätzen in dieser vom Tourismus deutlich abhängigen Region, betonen Wasner-Sommer und Josef Heisl. Als nächste bedeutende Erleichterung sei aber sicherlich die Öffnung der Innen-Wasserflächen baldmöglichst umzusetzen. Dies vor allem auch deshalb, weil im angrenzenden österreichischen Thermenbereich die Bäder seit 29. Mai 2020 bereits vollständig geöffnet sind. 

Weitere Lockerungsschritte seien in den niederbayerischen Thermalbädern deshalb dringlich und unumgänglich, sind sich die beiden Bezirksräte einig, die auch als Verbandsräte unmittelbar für die Thermalbäder des Bezirks Niederbayern Verantwortung tragen. Deshalb appellieren sie an die im Freistaat politisch verantwortlichen, unverzüglich die Voraussetzungen im niederbayerischen Thermenland denen in Oberösterreich anzupassen. Schließlich trennen beide nur der Inn und wenige Kilometer Luftlinie. Wasner-Sommer und Heisl verweisen darauf, dass ein problembewusster Stamm an Fachpersonal für die nötige Hygiene und die Einhaltung der umsetzbaren Abständsregeln sorgen würden. „Wir sorgen uns bei einem weiterem Bestand der Einschränkungen nicht nur um die Auswirkungen auf den Tourismus sondern sehen auch die Bedeutung der Thermalbäder für die Gesundheit der Menschen in der Region, die ja auch regelmäßig die Kureinrichtungen in Anspruch nehmen“, betonen Cornelia Wasner-Sommer und Josef Heisl jun. unisono.

Mittelstand braucht Energiesicherheit – Technologiestammtisch mit MdL Staatsminister a.D. Franz Pschierer – WEHA-Therm ein Vorzeigeunternehmen – Energiewende kann nur europäisch gelingen

Hutthurm  Die weltweite Technologieführerschaft in vielen Branchen ist eine existenzielle Grundlage für den Wohlstand in Deutschland. Dass die Bedingungen aber immer schwieriger werden und dass uns andere Wirtschaftsmächte diese Position zunehmend streitig machen, wurde beim Technologie-Stammtisch der Mittelstands-Union (MU) im Hutthurmer Vorzeigeunternehmen WEHA-Therm deutlich. In der Gesellschaft gehe die Erkenntnis verloren, dass nur eine leistungsfähige Wirtschaft unseren Wohlstand und damit auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichere.

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Der Kulinator, ein nachhaltiger Fastentrunk – 5. Jahreszeit recht feucht eingeläutet – Pater Kulinator glänzte – Musi von „Schleudergang“

Hutthurm  Wie alle Jahre hat Pater „Kulinator“ hatte seine gewürzte Predigt mit dem feinen Säbel vorgetragen und auf das harte Schwert verzichtet. So konnten sich alle Gäste nach Kräften amüsieren, lachen und dem Pater Beifall auf offener Szene spenden. Der Brauerei Hutthurm gelang damit wieder ein grandioser Start in die 5. Jahreszeit, abgerundet durch einen ausgezeichnet gelungenen Fastentrunk.

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Landrat bringt Experten und Fischer zusammen – jährliches Treffen wird sehr gut angenommen

Passau  Es hat eine gute Tradition, dass Landrat Franz Meyer einmal jährlich die Vorsitzenden aus den Fischereivereinen im Landkreis, des Fischereiverbandes Niederbayern, der Zwangsfischereigenossenschaft für die Donau und der Innfischereigenossenschaft Simbach am Inn zusammen mit der Fachberatung für Fischerei beim Bezirk Niederbayern zu einem Informationsgespräch einlädt. Dieser jährliche Infoaustausch wird von den Fachleuten  ausgesprochen begrüßt und als vorbildlich bezeichnet. Er zeigt aber auch die Verbundenheit des Landrats mit dem Thema und sein Bemühen, seine zuständigen Sachbearbeiter aus dem Landratsamt mit den Fachleuten vor Ort zum Meinungsaustausch zusammen zu bringen.

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Straßen litten unter „Kolle“ und den Aufräumarbeiten – CSU Ortsverbände dankten vor Ort

Salzweg/Thyrnau Wohl alle Menschen in der Region können sich noch an den Orkan „Kolle“ erinnern, der in der Nacht vom 17. auf 18. August 2017 über den Norden des Passauer Landes hinwegfegte und Millionenschäden an Gebäuden aber unermessliche Schäden an den Wäldern zurückließ.

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