Jugend und Kultur profitieren von Fördergeldern des Bezirks

Passau   In der 2. Sitzung der neuen Legislaturperiode zeigte sich der zuständige Fachausschuss des Bezirkstags von Niederbayern für Kultur, Jugend und Sport gegenüber Antragstellern wieder großzügig und beschloss Fördergelder für entsprechende Projekte, die überregionale Bedeutung haben, einschließlich der Pflege von Denkmälern im gesamten Regierungsbezirk.

Dabei können sich Antragsteller aus Stadt und Landkreis Passau wieder über teils erhebliche Zuwendungen freuen. Der zuständige Ausschuss mit den regionalen  Bezirksräten Cornelia Wasner-Sommer und Josef Heisl jun. hat in öffentlicher Sitzung wieder eine Reihe von Anträgen behandelt  und Förderungen bewilligt. So kann sich das KULTURmobil  darüber freuen, dass erstmals drei ihrer Aufführungen auch von Gebärdendolmetschern übersetzt werden können, damit auch die Gehörlosen die Theaterstücke entsprechend genießen können.

Im Bereich der Denkmalpflege kann sich der Krieger- und Soldatenverein Passau- Auerbach über 1 047 Euro für die Erneuerung der Namenstafeln am Kriegerdenkmal  am Dr.-von-Pichler-Platz freuen. Dieses Erinnerungsmal ist in der Denkmalliste aufgeführt und nur solche Kriegerdenkmäler können gefördert werden. Im Landkreis Passau bekommen mehrere Besitzer von historischen Objekten eine Zuwendung. So in Egglfing, Alte Innstraße 20, in der Gemeinde Bad Füssing. Dort wird ein Nebengebäude des ehemaligen Nebenzollamtes aus dem Jahre 1831 gesamtsaniert. Dafür gibt es 3 500 Euro. Am Geiersberg 1 in Hauzenberg werden Fenster und Fassadeeines Bauernhauses aus dem Jahr 1858 saniert, der Zuschuss beträgt 800 Euro. Ein ehemaliges Nebengebäude vom Marktplatz aus dem 18. Jahrhundert wird in Kösslarn mit einem Zuschuss von 1 400 Euro gesamtsaniert. Schließlich gibt es 900 Euro für die Dacherneuerung einer Feldkapelle von um 1840 in Stüblhäuser, Gemeinde Sonnen.

Zur Förderung der Jugendkulturarbeit bekommen die Veranstalter der „Palm-Rock-Night 2019“ in Passau-Oberhaus 2 500 Euro. Für den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ gibt es 1 500 Euro aus Mitteln der Kulturstiftung des Bezirks, der Bayer. Landesverein für Heimatpflege erhält 10 000 Euro für den Betrieb der Volksmusikstelle. Der Musikbund für Ober- und Niederbayern, der alleine in Niederbayern 122 Blasorchesterbetreut, kann sich über 1 500 Euro für die Nachwuchsförderung freuen. Das Verdi-Requiem, das vom Heinrich-Schütz-Ensemble in Kooperation angeboten wird, fördert der Bezirk mit 1 000 Euro.

Die Ateliertage  in Grillenöd, Gemeinde Haarbach bekommen 2 000 Förderung. Der Passauer Konzertverein kann sich für die Musikpflege über 2 600 Euro freuen, die „classis events niederbayern über 3 800 Euro. Auch die Klinik Clowns Bayern erhalten für ihre Visiten wieder eine Förderung, heuer in Höhe von 10 000 Euro. 4 000 Euro gibt es für den TV Passau und seine Passauer Tanztage. Das Museum Moderne Kunst Wörlen in Passau bekam, um den Fortbestand zu sichern, bisher eine Sonderförderung von 35 000 Euro. Für die Sonderausstellungen 2019 und 2020 gibt es vom Bezirk 50 000 Euro, die in zwei Raten von je 25 000 Euro ausbezahlt werden.

Zur Förderung der Trachtenarbeit bekommen die niederbayerischen Trachtengaue regelmäßig Zuwendungen. Für das Jahr 2019 wurden jedem Trachtengau für die Trachtenarbeit 3 000 Euro bewilligt.

Johann Streifinger führt weiter die Orts-CSU – gute Bilanz und interessantes Jahresprogramm – Bürgermeister und Bezirksrat referierten – mit verjüngter Truppe in die Kommunalwahl

Von Josef Heisl

Ruderting  Der CSU Ortsverband kann auch weiterhin auf seine bewährte Führung bauen. Einstimmig wurde in geheimer Wahl Johann Streifinger, der auch 2. Bürgermeister ist, in seinem Amt als Ortsvorsitzender bestätigt. Bezirksrat Josef Heisl jun. stellte Neues aus dem Bezirkstag von Niederbayern vor und Bürgermeister Rudolf Müller sprach über die Situation in der Gemeinde.

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung im Schätzlhof, als der Vorsitzende insbesondere Bezirksrat Josef Heisl jun., Bürgermeister Rudolf Müller, Altbürgermeister Josef Schätzl und den Ehrenvorsitzenden der Orts-CSU, MdL a. D. Konrad Kobler besonders begrüßte.  Nach einem Gedenken für die verstorbenen Mitglieder, vor allem für Günther Eggers, erstattete Johann Streifinger seinen Bericht. 71 Mitglieder habe der Ortsverband bei einem Durchschnittsalter von 56 Jahren. Das mache ihn zufrieden, aber im Hinblick auf die Kommunalwahl im nächsten Jahr brauche man jungen Nachwuchs damit die CSU weiterhin die größte gestaltende Kraft in der Gemeinde sein könne. Man sei auf einem guten Weg und es kristallisiere sich schon eine schlagkräftige und vor allem verjüngte Truppe heraus. Für die Nennung von Namen sei es aber noch zu früh.

Im Rückblick nannte Streifinger Veranstaltungen wie das traditionelle Fischessen, das Oascheib’n, die Besichtigung örtlicher Betriebe sowie die Wanderung mit Kandidaten für den Bezirkstag und den Landtag. Das Grillfest im Schätzlhof habe die CSU-Familie zusammengebracht und ein Highlight sei der politische Frühschoppen mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gewesen, der auch beim Fischessen anwesend war. Dass sich bei der Orts-CSU etwas rührt zeigte auch der Ausflug nach Aldersbach mit der Besichtigung von Gemeinde, Kirche und Brauerei. Für die Senioren habe man einen Nachmittag organisiert. Bei 138 wahrgenommenen Terminen sei für ihn das Jahr schon recht ausgefüllt gewesen.

Zur Arbeit im Gemeinderat meinte der Vorsitzende, sie habe sich sehr gebessert und sei fast vorbildlich geworden, wobei der Bürgermeister einen großen Anteil habe. Er hoffe, dass daran auch die Kommunalwahl nichts ändere, denn miteinander gehe es einfach besser als gegeneinander. In der Vorschau nannte Johann Streifinger das Oascheib’n am Ostermontag, 22. April und die Dämmerschoppentermine, die am 3. April im Gasthaus Billinger in Sittenberg beginnen. Thema ist dabei Europa, Referent ist zum Auftakt Vizelandrat Raimund Kneidinger.

In seinem Kassenbericht zeigte Konrad Schreder dass die Kasse stimmt. Die Kassenprüfer Josef Kölbl und Lorenz Köpplmüller fanden lobende Worte, was zur einstimmigen Entlastung führte. Über die Gemeinde berichtete Bürgermeister Rudolf Müller. Das Jahr sei sehr günstig gewesen, man habe viel getan für den Klimaschutz, durch LED Beleuchtung, nachhaltigem Heizen und energetische Maßnahmen. Die Vereine seien nachhaltig gefördert worden und auch Straßen habe man instand gesetzt. Von 3,2 Millionen Euro an Investitionen in den letzten Jahren seien nur 700 000 Euro von der  Gemeinde zu tragen gewesen. Der Rest sei durch Zuschüsse von Land, Bund und Europa gedeckt.

Das veranlasste den Ortsvorsitzenden zu der Feststellung, der Bürgermeister sei bei der Beschaffung von Fördermitteln schon ein Fuchs, ein Profi also. Und auch MdL a.D. Konrad Kobler bescheinigte, es gebe nur wenige Bürgermeister, die EU-Programme so nutzen wie Müller. Kobler warb auch für ein transparent machen von Europa und seinen Institutionen. Man müsse eine ganz andere Wahlbeteiligung als die 30 % vom letzten Mal erzielen. Zur medizinischen Fakultät in Passau merkte der erfahrene Gesundheitspolitiker an, man solle keine Luftschlösser bauen.  

Mehrere Projekte seien nur durch die Förderung mit EU-Mitteln möglich gewesen, was die Bedeutung von Europa auch für kleine Kommunen zeige, betonte der Bürgermeister.  Müller warb ebenfalls leidenschaftlich für die Beteiligung an der Europawahl. Nicht nur die Unzufriedenen sollten wählen gehen, sondern auch die Zufriedenen. Das verbesserte Klima im Gemeinderat sehe er als ein Verdienst des gesamten Gremiums. Für 2019 seien der Abschluss des Feuerwehrhauses, das neue Baugebiet, die Umgestaltung der Außenanlagen im Kindergarten und die energetische Sanierung der Grundschule Projekte, die neben Anderem umgesetzt werden müssen.

Bezirksrat Josef Heisl jun., der anschließend die Neuwahlen leitete, berichtete aus dem Bezirkstag. Auch der Bezirk fördere viele Projekte in den Gemeinden, doch Hauptbereich sei das Soziale, für das fast 500 Millionen Euro 2019 aufgewendet werden. Wegen der ständig steigenden Kosten in diesem Bereich musste die Bezirksumlage um einen halben Punkt angehoben werden. 250 Millionen gebe der Bezirk für die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen aus. Weitere Schwerpunkte seien das Bezirkskrankenhaus Mainkofen und die Bezirkskrankenhäuser in Landshut und Passau. Der Bezirksrat sehe das dezentrale psychiatrische Angebot in dem Flächenbezirk mit seinen langen Wegen als sehr wichtig an.

Auch die fünf Thermen des Bezirks seien wichtige gesundheitspolitische Einrichtungen mit einer großen Bedeutung für den Tourismus. Josef Heisl teilte den Anwesenden mit, er sei Mitglied des Ausschusses für Jugend, Sport und Kultur, des Zweckverbandes Thermen Bad Füssing und Bad Griesbach, sowie im Ausschuss für Fischerei und stellvertretender Vorsitzender der CSU Fraktion. Auch der Bezirksrat warb für die Europawahl, denn ein gutes Ergebnis sei für Manfred Weber Rückenwind als Anwärter auf die Kommissionspräsidentschaft.

Neuwahlen

Vorsitzender Johann Streifinger, Stellvertreter Bürgermeister Rudolf Müller, Thomas Siebert und Robert Hackl, Schatzmeister Konrad Schreder, Schriftführer Daniel Haider, Beisitzer Alfons Friedl, Sylvia Reitberger, Günther Sedlberger, Ludwig Praml und Birgit Nirschl. Kassenprüfer Josef Kölbl und Lorenz Köpplmüller.  Delegierte für die Kreisvertreterversammlung sind Konrad Kobler, Rudolf Müller, Daniel Haider, Johann Streifinger und Ludwig Praml.

 Bild: Den Gewählten gratulierten Bezirksrat Josef Heisl jun. (li.) und Ehrenvorsitzender MdL a.D. Konrad Kobler (steh 2. v.re.), sitz. v.li. Ludwig Praml, Ortsvorsitzender Johann Streifinger, Konrad Schreder und Robert Hackl, steh v.li. Daniel Haider, Bürgermeister Rudolf Müller und Thomas Siebert. (Foto Heisl)

Kuratorium Freundeskreis Haus St. Josef zog positive Bilanz – Freundeskreis zählt fast 100 Mitglieder – Gemeinde Witzmannsberg Neumitglied


Zur turnusmäßigen Sitzung traf sich das Kuratorium des Freundeskreises Haus St. Josef Büchlberg e.V. auf Einladung von Landrat Franz Meyer in der Heilpädagogischen Einrichtung. Meyer zog dabei als Vorsitzender eine positive Bilanz. Das Haus sei eine Einrichtung der Jugendhilfe mit stationären und ambulanten Angeboten, es sei derzeit voll belegt und werde vom Freundeskreis tatkräftig unterstützt.

Der Bericht sei zwar ein Blick zurück, doch es gelte den Fokus auch in die Zukunft zu richten, betonte der Landrat, der auch den Geschäftsführer der Einrichtung, Bernhard Haimböck und den Heimleiter Thomas Brecht begrüßen konnte.  Er danke den Menschen, die sich hier ehrenamtlich einbringen, Spenden sammeln, Veranstaltungen organisieren und Nachhilfe geben. Passau sei auch ein sozialer Landkreis, angesichts der vielen, die sich hier ehrenamtlich sozial engagieren. Er sei der Meinung, dass der Staat das Notwendige auch beschaffen müsse, der Landkreis helfe in jedem Fall wo er könne.

Dass der Landrat diese Kuratoriumssitzungen als Pflichttermin sehe und dass er von Anfang an dabei ist, freue ihn besonders, meinte Bürgermeister Norbert Marold. Wenn man nach Franz Meyer rufe, dann komme er und helfe auch. Der Landrat habe großes Interesse am Haus St. Josef, das am 19. Juli dieses Jahres seinen 90. Geburtstag feiern könne. Vom sozialen Engagement des Bezirks berichtete Bezirksrat Josef Heisl jun.. Ihn freue, dass auch der durch die letzten Wahlen vergrößerte Bezirkstag eine sehr gute Zusammenarbeit pflege. Vielen Bürgern sei gar nicht bekannt, welche hohen Ausgaben der Bezirk mit ständig steigender Tendenz auf dem sozialen Sektor und bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie habe. Landrat Franz Meyer stellte dazu fest, dass der Bezirk ein geschätzter Partner sei, von dem man profitiere.

Die Kinder und Jugendlichen kämen zumeist aus stark belasteten Familien und fänden hier eine Heimat auf Zeit, erklärte Bernhard Haimböck. Das Haus, in dem derzeit etwas über 100 Kinder betreut werden versuche, ihnen diese nach Möglichkeit zu geben. Im Schulverbund Hutthurm-Büchlberg und Salzweg besuchen die Kinder auch die Schule und auch in den Sportvereinen werden sie gerne aufgenommen.

In Ihrer Bilanz sprach die Vorsitzende des Freundeskreises Marianne Lang aus Witzmannsberg von knapp 100 Mitgliedern. Viele würden sogar mehr als den obligatorischen Jahresbeitrag von 18 Euro  zahlen. Auch Spenden gingen immer wieder ein. So habe die Hoteliersfamilie Wunsch aus Bad Griesbach zuletzt 3 172 Euro vorbeigebracht. Sie freue auch, dass ihre Heimatgemeinde Witzmannsberg Mitglied im Freundeskreis geworden sei und jährlich freiwillig 200 Euro zahle. In den 15 Jahren seines Bestehens habe der Freundeskreis 136 000 Euro aufgebracht und damit eine Vielzahl von Maßnahmen unterstützen können. Alleine 2018 seien 9 797 Euro in therapeutische und pädagogische Projekte geflossen, die durch öffentliche Mittel nicht oder nur zum Teil abgedeckt waren.  So wurden unter anderem  Freizeiten, Musikunterrichte in der Kreismusikschule, Abschlussfahrten, Bekleidung oder Nachhilfe gesponsert oder ganz übernommen. Geeignete Nachhilfekräfte seien stets willkommen. Als er dies so hörte, sagte Landrat Franz Meyer spontan zu, aus Sparkassenmitteln dem Freundeskreis 500 Euro zu spenden.

Kontakt für Mitgliedschaft oder Spenden: 

Freundeskreis Haus St. Josef Büchlberg e.V., Kinderheimstraße 38, 94124 Büchlberg, Tel. 08505-9138-0, Email freundeskreis@hsj-buechlberg.de, Bankverbindung: Raiffeisenbank im Landkreis Passau-Nord, Kto. Nr. 255 06 10, BLZ 740 627 86.

Bild:  Geschäftsführer Bernhard Haimböck (3.v.li.) und Heimleiter Thomas Brecht (4.v.li.) dankten dem Freundeskreis und dem Kuratorium für ihre segensreiche Unterstützung, v.li. die Mitglieder des Kuratoriums Claudia Mader, Josef Liebl, Landrat Franz Meyer, die Vorsitzende des Freundeskreises Marianne Lang, Josef Wenzl, Bürgermeister Norbert Marold und Bezirksrat Josef Heisl jun..

Bezirksrat Josef Heisl, weiter an der Spitze der CSU in Salzweg – Führungsteam geschlossen bestätigt – Europakandidat Klaus Fiedler brach Lanze für Europa

Der CSU Ortsverband Salzweg wird auch die nächsten zwei Jahre von Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun. geführt. Der Kommunalpolitiker wurde mit seinem gesamten Team im Amt bestätigt. In seinem Referat brach der CSU Europakandidat Klaus Fiedler aus Passau eine Lanze für ein starkes Europa.

Der Ortsvorsitzende konnte im Gasthaus Girmindl eine große Zahl von Mitgliedern begrüßen, an der Spitze Klaus Fiedler, der für die CSU bei der Europawahl antritt. Besonders freue ihn die Anwesenheit  von Altbürgermeister und Chef der Seniorenunion (SU) Horst Wipplinger, des langjährigen 2. Bürgermeisters und SU Ehrenvorsitzenden Franz Stocker, des JU Vorsitzenden und Gemeinderats Matthias Bredemeier, sowie von Vizelandrat Raimund Kneidinger, stellte Heisl eingangs fest. Mit einem Totengedenken wurden Michael Heindl, Jürgen Popp, Hans Schmid und Ludwig Sondorfer besonders geehrt.

Josef Heisl blickte auf ein lebhaftes Jahr zurück. Zum Sommerfest bei EIKO seien trotz Regen über 100 Gäste gekommen und die Fahrt zum Karpfhamer Fest sei ein Erlebnis gewesen. Die Info-Schrift „Schwarz auf Weiß“ sei wieder ein Erfolg geworden und werde deshalb fortgesetzt. Gefreut hätten sich alle über den Besuch von CSU Fraktionschef Thomas Kreuzer zum Stammtisch im Gemeindesaal und das Festival „Bock auf Rock“ der Jungen Union sei ein riesiger Erfolg gewesen. Auch das Preisschafkopfen im Festzelt habe sich wieder sehr gut angelassen. Einer der Höhepunkte des Jahres sei die Verleihung des Ehrenamtspreises an die beiden Katholischen Frauenbünde Salzweg und Straßkirchen gewesen

155 Mitglieder zähle der Ortsverband, davon seien 26 weiblich, die Mitgliedschaft dauere durchschnittlich 21,7 Jahre, ein ausgezeichneter Wert was die Treue zur CSU beweise. Es seien vier Neumitglieder dazu gekommen. Mitgliederwerbung müsse ein Gemeinschaftsprojekt aller Mitglieder sein. In seinem Ausblick nannte er das Starkbierfest am 29. März mit dem bekannten G’stanzlsänger „Bäff“ und Bruder Barnabas und die Familienwanderung am 2. Juni zum Maibaumsteigen der FF Oberilzmühle. Vom 15. bis 18. Juli werde auf Einladung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nach Berlin gefahren. 

Geordnete Finanzen legte Schatzmeister Herbert Steininger vor. Die Kassenprüfer Rudolf Gibis und Max Nigl bescheinigte eine saubere Kassenführung was zur einstimmigen Entlastung führte. Für die kommunalen Mandatsträger blickte Vizelandrat und CSU Kreischef Raimund Kneidinger auf die Highlights aber auch Katastrophen wie Kolle oder den Käferbefall zurück. Er lobte den Landkreis, der an 2. Stelle bei den jungen Rückkehrern in ganz Deutschland liege und die Bereitschaft Vieler, ein Ehrenamt zu übernehmen. 

Der SU Ortsvorsitzende und Altbürgermeister Horst Wipplinger dankte Josef Heisl jun. dafür, dass er auch die Senioren stets mit einbinde und lobte den ausgesprochen guten Zusammenhalt. JU Ortschef und Gemeinderat Matthias Bredemeier konnte von über 120 Mitgliedern berichten wodurch die Junge Union Salzweg einer der größten Ortsverbände in Bayern sei. „Der Bezirksrat und der Vizelandrat kommen aus unserer JU, darauf sind wir stolz“, betonte Bredemeier.

In seinem Referat „Die CSU steht für ein starkes Europa“ stellte sich Klaus Fiedler, der CSU Kandidat für die Europawahl, vor. Europa sei von der Einwohnerzahl nicht mit Asien, Afrika oder Amerika vergleichbar. Deshalb brauche man ein politisch und wirtschaftlich starkes Europa. Der Binnenmarkt und die Freizügigkeit seien wichtige Errungenschaften, so sei der Landkreis Passau eine Zuwanderungsregion. Europa sei auch von Bedeutung bei multinationalen Themen wie der Festlegung von Fangquoten oder der Eindämmung von Plastikmüll. 

Fiedler betonte, wie wichtig es sei, in Europa einen so profilierten Politiker wie Manfred Weber von der niederbayerischen CSU zu haben. Ihm gelte es den Rücken zu stärken, habe er doch gute Chancen, Kommissionspräsident zu werden. „Manfred Weber ist einer von uns, er ist anerkannt über Parteigrenzen hinweg“, betonte Fiedler und warb für eine starke Wahlbeteiligung, die über den 30,8 Prozent der letzten Europawahl liegen müsse. Es dürfe nicht, wie bei der Brexit-Entscheidung im Nachhinein gejammert werden, vorher müssen man sich beteiligen, schloss der Europakandidat und leitete anschließend die Neuwahlen, die wieder eine junge dynamische Führung zur Folge hatten.

Neuwahlen

Vorsitzender Josef Heisl jun., Stellvertreter Sonja Vogl, Raimund Kneidinger und Matthias Bredemeier, Schatzmeister Herbert Steininger, Schriftführerin Nadja Homm, Beisitzer Josef Knon, Stefanie Heisl, Wolfgang Stockinger, Thomas Grubmüller, Alois Rosenauer, Evi Lippl, Maxi Brandl, Stefan Thumann und Matthias Krottenthaler., Kassenprüfer Rudolf Gibis und Max Nigl. 

Delegierte zur Kreisvertreterversammlung  Josef Heisl jun., Sonja Vogl, Raimund Kneidinger, Matthias Bredemeier, Herbert Steininger, Nadja Homm, Maxi Brandl, Horst Wipplinger, Elmar Seltl, Rudolf Gibis und Josef Knon. 

Bild: Klaus Fiedler (li.) gratulierte der Führungsmannschaft des CSU Ortverbandes, sitz.v.li. Stefanie Heisl, Nadja Homm, Ortsvorsitzender Josef Heisl jun., Stellvertreterin Sonja Vogl, Evi Lippl, steh.v.li. SU Chef Horst Wipplinger, Max Nigl, Josef Knon, Stellvertretender Ortsvorsitzender Raimund Kneidinger, Stefan Thumann, JU Ortschef Matthias Bredemeier, Thomas Grubmüller, Wolfgang Stockinger, Alois Rosenauer, Herbert Steininger, Elmar Seltl und Rudolf Gibis.

Junge Union unterstützt beim Start ins Berufsleben – Lehrstellenspiegel vorgestellt

PDer Lehrstellenspiegel (LSS) der Jungen Union Passau-Land ist eine Erfolgsgeschichte. Seit nunmehr 16 Jahren wird er herausgegeben und hilft in hohem Maße den jungen Leuten bei der Suche nach Lehrstellen oder Praktika. Der Hauptverantwortliche Michael Fuchs, Mitglied des Deutschlandrates der JU, übergab nun die ersten Exemplare an  Vizelandrat und CSU Kreischef Raimund Kneidinger und Bezirksrat Josef Heisl jun.. Er verwies darauf, dass der Lehrstellenspiegel auch unter www.ju-passau-land.deverfügbar ist.

„Wir haben 578 offene Stellen, 208 Praktikumsplätze und 74 Ferienjobs aufgelistet“, erklärte Fuchs. Diese kommen aus den Landkreisen Passau, Rottal-Inn, Freyung Grafenau und Deggendorf sowie der Stadt Passau. Das ergebe eine weitere Steigerung gegenüber dem letzten Jahr. „Im 16. Jahr ist der LSS eine feste Einrichtung und wird von Eltern und Schulen geschätzt, was die  positiven Rückmeldungen beweisen“, erklärt CSU Kreischef Raimund Kneidinger und dankt den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit in der JU und ihr Engagement bei der Rekrutierung von  Ausbildungs- und Praktikumsplätzen, was immerhin 1450 Emails und viele Telefonate erforderten. Der Lehrstellenspiegel sei ein Markenzeichen der JU in der Region. Hier werde nicht nur geredet sondern gehandelt, stellt der Vizelandrat fest, der seit Anfang dieser Aktion schon als JU’ler mit dabei war.

Bezirksrat Josef Heisl jun. weist darauf hin, dass vor allem aus dem Handwerk viele Stellen kommen. „Die JU hilft dabei mit, dass Lücken gefüllt werden, die sich durch den Mangel an Azubis ergeben“, meint der Bezirksrat. Die Lage habe sich seit 2003 massiv verändert. Früher habe es viele Schulabgänger ohne Ausbildungsvertrag gegeben, heute gebe es viele freie Ausbildungsplätze. „Die JU will junge Menschen beim Start ins Berufsleben helfen“, erklärt Michael Fuchs. Deshalb werde der Lehrstellenspiegel zeitnah an Schulen, Banken, Geschäften ausgelegt. „Durch Rückmeldungen wissen wir, dass bereits viele Lehrstellen über den LSS vermittelt wurden“, weiß Fuchs. 

„Natürlich machen wir weiterhin den Lehrstellenspiegel“, versichert JU Kreisvorsitzender Stefan Meyer. Vor allem für die anstehenden Auszubildenden sei er gedacht. „Aber mittlerweile fragen vor allem auch die vielen mittelständischen Betriebe, welche das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft bilden, wann der nächste Lehrstellenspiegel erscheint“, so Meyer weiter. Die vielen freien Lehrstellen würden auch den Fachkräftemangel in einigen Branchen unserer Region widerspiegeln. Diesen Fachkräftemangel zu beheben, werde im Übrigen einer der Schwerpunkte des politischen Handelns der CSU im nächsten Jahrzehnt in unserer Region sein, versichern die Mandatsträger. 

Bild: Den druckfrischen Lehrstellenspiegel präsentieren v. li. Bezirksrat Josef Heisl jun., Sina Habereder, stellv. JU-Kreischef Matthias Bredemeier, Vizelandrat und CSU Kreisvorsitzender Raimund Kneidinger, der LSS-Hauptverantwortliche Michael Fuchs, JU-Kreisvorsitzender Stefan Meyer, Christoph Putz sowie die stellv. JU-Kreisvorsitzende Laura Wastlhuber.

Bezirksrat informiert sich bei Kulturschaffenden

Menschen, die sich für die kulturelle Entwicklung, aber auch für die Pflege des Brauchtums einsetzen brauchen Unterstützung, das ist das Credo von Bezirksrat Josef Heisl jun., der im Bezirkstag auch bei der Jugend-, Sport-, Kultur- und Denkmalpflege seine Stimme einbringt. So werden alljährlich vom Bezirk große Summen in diese Bereiche investiert, wo sie auch bestens aufgehoben sind. Das gleiche gilt für die emotionale aber auch finanzielle Unterstützung und Förderung von Künstlern aus unserer Region, wie  Hubert Huber, der Vorsitzende des  Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler in Niederbayern, der auch Kulturpreisträger des Bezirks Niederbayern ist. 

„Für mich ist Christian Eberle, der Kulturreferent des Landkreises Passau hier ein wichtiges Bindeglied zwischen der Kommune und den Kunstschaffenden“, erklärt Heisl, der sich deswegen auch mit Huber und Eberle zum Gedankenaustausch traf, um einfach nur die aktuelle Fördersituation und die Förderrichtlinien des Bezirks zu erörtern und die Möglichkeiten des Bezirks darzustellen. Dabei stellten die Drei fest, dass die Zusammenarbeit hervorragend funktioniere. Am Ende bedankte sich der Bezirksrat für den offenen Gedankenaustausch und die Arbeit, die beide auf dem Sektor Kultur leisten. Jeder Euro, der in diesem Bereich im Landkreis und der Stadt Passau, sowie in seinem Stimmkreis Passau Ost zur Verfügung gestellt werde, sei für unsere Heimat gut angelegt, machte Bezirksrat Josef Heisl jun. deutlich.  

Bild:Im Fachgespräch, v.li. Kulturreferent Christian Eberle, Bezirksrat Josef Heisl jun. und bildender Künstler Hubert Huber. 

Junge Union als Christkindl im Pflegezentrum

Auch in dieser Vorweihnachtszeit hat die Junge Union Hutthurm ihre Tradition fortgesetzt und die Bewohner des Azurit-Pflegezentrums besucht. Vor Ort haben die jungen Leute gemeinsam mit Hausleiterin Susanne Dötschel (2.v.l.) einige Bewohner in ihren Zimmern aufgesucht und neben lieben Weihnachtsgrüßen auch süße Geschenkpackerl vorbeigebracht. „Gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit wollen wir unseren älteren Mitbürgern auch Zeit schenken, und ihnen mit kleinen Dingen eine Freude bereiten“, so die JU-VorsitzendeTeresa Wagner-Mösl (li.). Zeit sei bei Einsamen oft das größte Geschenk, das man heutzutage geben könne, meint die Vorsitzende. Auch Bezirksrat Josef Heisl jun. (re.) unterstützte die Adventsaktion und informierte über die Arbeit des Bezirks auf dem sozialen Gebiet. Ein Dank gilt auch den Sponsoren, die sich bei der Ausstattung der Geschenktaschen beteiligten.Beim Besuch der Senioren machten noch mit, v.li. JuliaWeichselsdorfer, Anna Scholz, Katrin Neudert und Stefan Bogner.

Bezirk unterstützt Sport-, Jugend- und Kultur-Projekte – auch Stadt und Landkreise Passau und FRG profitieren

Der Bezirk Niederbayern fördert regelmäßig das kulturelle und sportliche Leben sowie die Jugendarbeit  im Regierungsbezirk. So hat der Ausschuss des Bezirkstages für Kultur-, Jugend- und Sportförderung auf seiner ersten öffentlichen Sitzung nach den Wahlen wieder eine Vielzahl von Förderanträgen, auch aus dem Raum Passau, bewilligt. Die Passauer Bezirksräte Cornelia Wasner-Sommer und Josef Heisl jun. sind Mitglieder dieses bedeutenden Ausschusses, der von Bezirkstagvizepräsident Dr. Thomas Pröckl geleitet wird. Sie freuen sich, dass auch viele Gelder in den Bereich der Stadt Passau und die Region fließen werden.

Von der allgemeinen Förderung der Jugendarbeit profitieren auch die Stadt Passau, sowie die Landkreise Passau und Freyung-Grafenau. Der Bezirksjugendring erhält für das Haushaltsjahr 2019 insgesamt einen Zuschuss von 285 486 Euro. Für den Bereich Kultur kann sich das Scharfrichterhaus in Passau für sein Jahresprogramm 2018 über eine Zuwendung in Höhe von 10 000 Euro freuen. Das Haus sei eine national etablierte Kleinkunst- und Musikbühne und ein Sprungbrett für Talente aller Bereiche der darstellenden Kunst, heißt es in der fachlichen Stellungnahme zur Förderung. Einen Zuschuss erhält auch das überregionale Ostbayerische Jugendorchester in Höhe von 5 500 Euro.

Für die Konzertreihe „Barocke Festkonzerte 2018“ bekommt der Verein classic events niederbayern  2 500 Euro. Vorbehaltlich einer Förderung durch die Stadt Passau erhält der Verein JazzFest Passau für sein Jazzfestival Passau 2018 einen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro. Der Verein habe bereits 2 000 konzertante Veranstaltungen realisiert und damit den Facettenreichtum des Jazz präsentiert, heißt es in der Stellungnahme. Das Jazzfest sei eine der größten und bedeutendsten Plattformen des Jazz in Niederbayern. 3 500 Euro gibt es für den Verein zusätzlich für die neue Initiative „Die swingende Schule 2018/19“.

Auch die Denkmalpflege sei ein wichtiger Bereich in der Förderpraxis des Bezirks, stellen die beiden Bezirksräte fest. Im Landkreis Passau werden drei Anlagen gefördert, alle alte bäuerliche Hofstellen. So gibt es für die Dachsanierung eines Wohnhauses im Bereich eines Dreiseithofes aus dem 17. Jahrhunderts, der in Aunham Nr. 12, Stadt Griesbach steht,  3 120 Euro. In Schmelzing, Gemeinde Neuburg a. Inn wird ebenfalls das Dach eines Mitterstallhauses in einem Vierseithof aus dem 19. Jahrhundert saniert, dazu gibt es einen Zuschuss von 800 Euro. In Söldenau, Gemeinde Ortenburg wird ein Einfirsthof aus dem 19. Jahrhundert gesamt saniert, dafür schüttet der Bezirk 3 000 Euro aus.

„Ich freu mich, dass aus meinem Stimmbezirk im Landkreis Freyung-Grafenau auch etwas dabei ist“, meint Bezirksrat Josef Heisl jun. und verweist auf vier Objekte in Haidmühle und Jandelsbrunn. In der Dreisesselgemeinde wird im Ortsteil Bischofsreut ein Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert innen saniert. Dafür gibt es 3 000 Euro. Im Ortsteil Schwarzenthal wird das Dach eines ehemaligen Herrenhauses einer Glashütte saniert, wofür 2 250 Euro Zuschuss gewährt werden. In der Gemeinde Jandelsbrunn   geht es ebenfalls um eine Dachsanierung im Ortsteil Wollaberg. Der Zuschuss von 5 000 Euro wird dort für ein ehemaliges Mühlenanwesen aus dem Jahre 1820 verwendet. Im Ortsteil Poppenreut  wird das Dach eines Bauernhauses aus dem 19. Jahrhundert saniert, es gibt einen Zuschuss des Bezirks in Höhe von 2 000 Euro.

Der Frauenbund ist die Konstante in einer turbulenten Welt – Zweigvereine Salzweg und Straßkirchen erhielten Ehrenamtspreis der CSU

Der CSU-Ortsverband Salzweg-Straßkirchen will das ehrenamtliche Wirken mehr in das gesellschaftliche Blickfeld rücken. Dazu haben die Verantwortlichen den Ehrenamtspreis geschaffen, für den heuer die beiden Zweigvereine des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) aus Salzweg und Straßkirchen ausgewählt wurden. Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde, verbunden mit einem Kaffeekränzchen überreicht. Der Ehrengast der Veranstaltung, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, bezeichnete dabei die Frauen als Konstante in einer von Turbulenzen geprägten Welt.

CSU Ortschef und Bezirksrat Josef Heisl jun. konnte im voll besetzten Gemeindesaal eine Vielzahl besonderer Gäste begrüßen, an der Spitze der Präsident des Bezirkstags Dr. Olaf Heinrich, für die Pfarrei Kaplan Pater Thilo Saft, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Vizelandrat Raimund Kneidinger, Altbürgermeister Horst Wipplinger, JU Ortschef Matthias Bredemeier, den Ehrenvorsitzenden der Senioren Union Franz Stocker und für die Goldhaubenfrauen Edeltraud Knon. „In unserer Gemeinde bereichern über 50 Vereine und Verbände mit unzähligen ehrenamtlich Tätigen das Ortsleben“, stellte der Bezirks- und Gemeinderat fest.

Heute habe man sich davon zwei ganz besondere Vereine eingeladen, deren ehrenamtliches Engagement ihrer Mitglieder man würdigen und der Öffentlichkeit vorstellen wolle. Es handle sich um die beiden Zweigvereine des KDFB in der Gemeinde, mit den Sprecherinnen Renate Sarembe und Waltraud Schropp an der Spitze, die er ganz besonders begrüße. Der Bezirksrat dankte seinen Mitgliedern aus der Vorstandschaft und den weiteren Helferinnen und Helfern, durch die man heute dieses Kaffeekränzchen mit Selbstgebackenem gratis allen anbieten könne.

Der Bezirkstagspräsident wies in seiner Ansprache auch darauf hin, dass die Frauen oft in ihrer Bescheidenheit in aller Stille wirken, weshalb sie mit dieser Auszeichnung einmal besonders gewürdigt werden sollten. Dr. Heinrich warb dafür, nach dem Solidaritätsprinzip dafür zu sorgen, dass die Schwächeren von den Stärkeren Unterstützung erfahren. Es müsse verhindert werden, dass die Gesellschaft weiter auseinander drifte. Zur Subsidiarität meinte der Präsident, man müsse die Probleme, die man vor Ort lösen könne auch dort lösen.

Gerade für junge Menschen sei es wichtig, das Ehrenamt vorgelebt zu bekommen. Wie der KDFB arbeite auch der Bezirkstag oft ohne die großen Schlagzeilen im sozialen Bereich in aller Stille. Dazu lobte er die anwesenden Bezirksräte Cornelia Wasner-Sommer und Josef Heisl jun. für ihre fleißige und sehr engagierte Mitarbeit. An die Frauen gewandt meinte der Präsident zum Schluss:  „Ich wünsche mir, dass Ihr Beispiel auf andere ausstrahlt und viele Junge in ihre Fußstapfen treten“.

„Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“, zitierte Laudator Maxi Brandl Landrat Franz Meyer, der auch oft darauf verweise, dass wir hier in Bayern noch recht gut aufgestellt seien. Hier gebe es viele Menschen, die sich tatkräftig ehrenamtlich engagieren. Würdige Preisträger seien hier die beiden Zweigvereine des KDFB, die im Jahre 1975 entstanden sind. Beide zählen jeweils über 200 Mitglieder.

Brandl zählte die vielen Aktivitäten im kirchlichen Bereich auf, wie Mai- und Kreuzwegandachten, Altargestaltung zu Fronleichnam, den Kräuterbuschenverkauf, die beliebten Fastenessen, die Mitgestaltung der Pfarrfeste und die Weihnachtsbasare. Dabei werde viel Geld erwirtschaftet, das in kirchliche und soziale Projekte wie die Pfarrkirchen, das Frauenhaus in Passau, den Weißen Ring oder in die Mission fließe. Es werde aber auch punktuell in Not Geratenen geholfen. Auch der Bildungsauftrag werde mit der Organisation von Vorträgen, Besichtigungen und Ausflügen ernst genommen.

Die beiden Zweigvereine sind auch wichtige Eckpfeiler des kirchlichen und weltlichen Zusammenlebens. Sie organisieren die Mutter-Kind-Gruppen und wirken beim Ferienprogramm mit. Geselligkeit werde intern großgeschrieben und manchmal gebe es auch gemeinsame Aktivitäten der Salzwegerinnen mit den Straßkirchnerinnen. Seine Aufzählung sei nur ein kleiner Überblick über das viele Gute, das getan werde, fasste Maxi Brandl zusammen. Ohne Frauenbund wäre nicht nur der Pfarrer ein „armer Hund“, sondern auch wir alle wären ohne diese engagierten Frauen ein Stück ärmer. Für die Zukunft wünschte der Laudator den Frauen immer wieder den Nachwuchs, der sich mit seinen Fähigkeiten einbringen will.

Für den Zweigverein Salzweg dankte Renate Sarembe für den Preis und lobte ihre Vorgängerinnen, von denen die heutige Führung viel übernehmen konnte, was man jetzt gerne weitergebe. Frauenpolitisch war die Dankrede von Waltraud Schropp, die mehr Rechte für Frauen forderte. Man müsse mehr Frauen dort haben, wo man etwas zu sagen und zu entscheiden habe. Sie wünsche sich nach der nächsten Kommunalwahl den Gemeinderat etwas weiblicher. Dazu appelliere sie an die weiblichen Wählerinnen: „Frauen wählt Frauen“.

Den offiziellen Teil beschloss das CSU-Vorstandsmitglied Nadja Homm. Sie erwähnte, dass sie sowohl im Frauenbund als auch in der CSU Vorstandsmitglied sei. So kenne sie beide Seiten und wisse auch, wie hochverdient der Preis für die beiden Frauenbünde sei. „Heute braucht ihr einmal nicht abräumen und abspülen“, rief sie den Frauen zu, heute seid ihr unsere Gäste und da übernimmt das die CSU. Homm verwies noch auf die Adventbasare in Salzweg am 24. November im Pfarrheim und in Straßkirchen am 1. Dezember im Veranstaltungssaal.

Die Feier wurde musikalisch von Kilian Sicklinger aus Hauzenberg und Leo Heinrich aus Hutthurm ausgezeichnet gestaltet. Die beiden jungen Musiker kommen aus der Kreismusikschule und sind Gewinner des 2. Preises beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert und Träger des Jugendförderpreises der Sparkassenstiftung. Die Bewirtung organisierte Vereinswirt Martin Berndl, das Kuchenbüffet mit seinen selbstgebackene Kuchen und Torten stammte aus den Küchen der weiblichen CSU Mitglieder.

CSU stellt sich im Bezirkstag auf – Josef Heisl und Cornelia Wasner-Sommer in der Fraktionsspitze

Einen großen Erfolg konnten die Passauer Bezirksräte Cornelia Wasner-Sommer für Passau West und Josef Heisl jun. für Passau Ost bei der Besetzung der Fraktionsspitze verzeichnen. Hinter der Vorsitzenden Martina Hammerl aus Landshut nehmen sie die nächsten Plätze ein. Josef Heisl jun. (36) wurde zum Fraktionsvize gewählt, Cornelia Wasner-Sommer () zur weiteren Stellvertreterin. Damit haben die beiden Passauer Bezirksräte mehr Verantwortung übertragen bekommen, sie haben aber auch mehr Gewicht, was das beeinflussen von Klima und  Zusammenarbeit im Bezirkstag anbelangt.

Beide wollen gerade diese Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg weiter beibehalten, weil der Bezirkstag ihrer Meinung nach den Menschen und die Region im Blick haben sollte und nicht Partei oder Gruppeninteressen. „Wir freuen uns jedenfalls über das Vertrauen, das wir in der CSU Fraktion genießen“, betonen beide unisono. Heisl will dafür sorgen, dass durch positive Öffentlichkeitsarbeit der Bezirkstag in der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen wird. Wasner-Sommer ist es wichtig, dass auch in Zukunft die Fraktion geschlossen auftritt.

Themen wie das Bezirkskrankenhaus in Passau, die beiden Thermen in Bad Füssing und Bad Griesbach sowie auch die Kulturförderung sind für beide Schwerpunkte ihrer Arbeit. Josef Heisl legt auch eine Priorität auf die die schnelle Einrichtung der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) in Waldkirchen. Als Nächstes soll jetzt die Wiederwahl des bisherigen Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich und die Wahl von CSU Bezirksrat Dr. Thomas Pröckl aus Arnstorf zu seinem Stellvertreter am 8.11. erfolgen. Hierfür wünschen sich die Passauer CSU-Bezirksräte eine deutliche Zustimmung im gesamten Bezirkstag von Niederbayern.