Josef Heisl, MdL

Im Ehrenamt für die Gemeinde

Tittling/Witzmannsberg., 21.08.2026, 09:07 Uhr | Stefanie Starke

Anton Käser ist Bürgermeister im Ehrenamt – MdL Heisl erkundigt sich über die Arbeit und Anliegen nach den ersten Monaten im Amt

Für einen Antrittsbesuch bei Witzmanns Bürgermeister Anton Käser hat sich MdL Josef Heisl in Tittling eingefunden – der Ort, an dem der neu gewählte Bürgermeister in diesen Wochen häufig zu sehen ist.

Foto (Stefanie Starke): MdL Josef Heisl im Gespräch mit Bürgermeister Anton Käser.Foto (Stefanie Starke): MdL Josef Heisl im Gespräch mit Bürgermeister Anton Käser.

„Es gibt ein Büro bei uns in Witzmannsberg für den Bürgermeister, aber da sitze ich allein und hier in Tittling sind die Wege kurz, wenn es Anliegen zu besprechen gibt – das ist effizienter“, erklärt der Kaminkehrermeister, der seit heuer CSU-Bürgermeister für Witzmannsberg ist. Bei einem Besuch des Landtagsabgeordneten Josef Heisl gibt er Einblicke in die letzten Wochen seiner Arbeit: „Manchmal werde ich schon gefragt, ob ich tatsächlich ehrenamtlicher Bürgermeister bin, weil ich viel da bin. Es bindet einfach Kapazitäten.“ So ist er täglich mit den Aufgaben der Kommune beschäftigt, die sich in einer Verwaltungsgemeinschaft mit dem Markt Tittling befindet. 

Als Bürgermeister im Ehrenamt müsse man sich durchaus gut aufstellen, denn die zu erledigenden Aufgaben im Sinne der Gemeinde bleiben die gleichen wie im Hauptamt. „Das Stichwort lautet Flexibilität. Mein Unternehmen ist gut aufgestellt, meine Mitarbeitenden sind top und kommen zum Glück auch gut klar, wenn ich mich aus dem Betrieb etwas rausnehme und derzeit die Gemeinde priorisiere“, erklärt Käser. Bis in den Herbst hinein wolle er sich noch die Zeit zur intensiven Einarbeit als Bürgermeister nehmen, dann müsse es besser parallel laufen und es sollen sich bestenfalls feste Tage einspielen, die er dann in seinem Unternehmen und auf der anderen Seite wiederum für Witzmannsberg zur Stelle steht. Denn die Aufgaben für die Kommune sind durchaus vielfältig: Wasserrecht, ein neues Baugebiet, die Erschließung eines Gewerbegebietes, die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos, der Breitbandausbau oder auch die Sanierung des gemeindeeigenen Brunnens samt Hochbehälter. „Das Thema Wasser ist wichtig – gerade in diesen Zeiten. Auch deswegen gilt es den eigenen Brunnen zu nutzen, solang es eben geht.“ 

Trotz des derzeit vielschichtigen und zeitintensiven Arbeitsalltags steht für Anton Käser aber auch fest: „Wenn es um einen Bürgermeister im Hauptamt gegangen wäre, hätte ich nicht kandidiert – meine Firma würde ich niemals aufgeben.“ Seit nunmehr gut 14 Jahren ist der 44-Jährige selbstständig unterwegs und hat sich und sein Unternehmen gut organisiert – und genau deswegen klappt es auch mit der Vereinbarkeit des Bürgermeisteramtes. „Die Gemeinde liegt mir sehr am Herzen“, nimmt er sich den Anliegen gerne an und ist damit nicht allein. So betont MdL Heisl bei seinem Besuch, dass er für Fragen und Unterstützung jederzeit zur Verfügung stehe: „Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommune und Landespolitik liegt mir sehr am Herzen.“