Unter dem Motto „Starke Heimat Bayern“ hat sich die CSU-Landtagsfraktion zum Wochenstart im oberfränkischen Kloster Banz auf das neue Jahr eingestimmt. Zum gemeinsamen Jahresauftakt diskutierten die Abgeordneten mit hochrangigen Gästen. Themenschwerpunkte waren dabei nicht nur deutsche und europäische Herausforderungen für Wirtschaft, Gesellschaft und Sicherheit und eine erfolgreiche Staatsmodernisierung, zudem wurden auch gesundheitspolitische Themen aufgenommen. Unter anderem wurde dahingehend der „Bayerische Reha-Zukunftspakt“ verabschiedet – mit dem Titel „Prävention stärken, Zukunft der Rehabilitation in Bayern sichern“.
Foto (CSU-Landtagsfraktion): (v. l.) MdL Stefan Meyer, Ausschuss-Vorsitzender MdL Bernhard Seidenath, Fraktionsvorsitzender MdL Klaus Holetschek, MdL Carolina Trautner und MdL Josef Heisl.
„Jede erfolgreich durchgeführte Rehabilitationsmaßnahme ist ein Gewinn im Sinne der Lebensqualität der Betroffenen – und damit auch für deren Angehörige und das soziale Umfeld“, begrüßt MdL Stefan Meyer auch in seiner Funktion als Mitglied im Landtagsausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention, die frisch verabschiedete Resolution der CSU-Landtagsfraktion, den „Bayerischen Reha-Zukunftspakt“. Gemeinsam kämpfe man dafür, dass Reha-Kliniken in Bayern beste Bedingungen bekommen. „Das ist auch ein wichtiges Signal für sämtliche Rehaeinrichtungen bei uns in der Region“, betont MdL Josef Heisl.
Rehabilitation ist keine Nachsorge, vielmehr Zukunftsmedizin und unverzichtbar für ein starkes Gesundheitssystem und müsse daher in allen gesundheitspolitischen Entscheidungen konsequent mitgedacht werden. So hat sich die CSU-Landtagsfraktion auf die Fahnen geschrieben, die Rehabilitation nicht nur zu erhalten, sondern aktiv zukunftsfest weiterzuentwickeln und legt mit dem Bayerischen Reha-Zukunftspakt einen klaren Reformrahmen vor.
Oberste Priorität habe dabei die Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation der Reha-Einrichtungen. „Hier muss das neue Vergütungssystem der Deutschen Rentenversicherung unter die Lupe genommen werden“, verweist MdL Meyer auf die Resolution, in der es heißt:
„Das ist umso wichtiger, als die Rehakliniken ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für den ländlichen Raum sind. Zudem sollten im Rahmen vorhandener Stellen und Mittel auch Förderprogramme nach dem Vorbild von „PflegeSoNah“ für Infrastrukturvorhaben in der Reha geprüft werden.“
Weiter umfasst die Resolution unter anderem auch einen Bürokratie-Stopp in der Reha,
eine gezielte Stärkung der geriatrischen Rehabilitation oder auch das Vorantreiben von KI und Digitalisierung im Bereich der Reha.