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08.04.2026 | Thomas Hansbauer | Hutthurm (Landkreis Passau)

Fraktionsinitiative unterstützt Weg für Institutsaufbau „Medical Science and Engineering“

Impulsförderung für Tumorfrüherkennung aus Hutthurm

„Tumorfrüherkennung vorantreiben, Leben retten und die Forschung ausbauen – das ist das Herzstück dieser neuen Institution“, so beschreibt MdL Josef Heisl die aktuellen Planungen am Campus Hutthurm.

Foto (Thomas Hansbauer): (v. l.) MdL Stefan Meyer, MdL Josef Heisl, Wissenschaftlicher Leiter Prof. Sebastian Kölbl, Andreas Gastinger (Fraktionssprecher der CSU Hutthurm).
 Für ihn ist das Projekt eine Herzensangelegenheit: „Im Rahmen der Fraktionsinitiative können wir das Institut am Campus Hutthurm unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Sebastian Kölbl und Prof. Dr. Thiha Aung mit 120.000 Euro unterstützen. Speziell geht es um die Beschaffung von Laborausstattung, die Durchführung von Veranstaltungen sowie um personelle Ressourcen. Wir sehen erneut die Wichtigkeit der Fraktionsinitiativen: Hochqualitative interdisziplinäre Forschung findet bei uns in der Region statt - international vernetzt, innovativ und vor allem: für die Menschen.“ 
Mit den genannten Fraktionsinitiativen von mehr als 110 Millionen Euro setzen die Landtagsfraktionen von CSU und FREIEN WÄHLERN eigene Schwerpunkte und regionale Impulse im ganzen Freistaat. Nun haben sich die Landtagsabgeordneten Josef Heisl und Stefan Meyer mit Prof. Kölbl ausgetauscht, um sich vor Ort über den Aufbau und die nächsten Schritte des neuen Instituts mit dem Titel „Medical Science and Engineering“ (IMSE) zu informieren.
„Mit dem IMSE schaffen wir einen innovativen Knotenpunkt für Medizin und Ingenieurswesen im ländlichen Raum. Hier wird konkret daran gearbeitet, die Versorgung von Patientinnen und Patienten - etwa bei Diabetes, chronischen Wunden oder Tumorerkrankungen - zu verbessern“, betonte der wissenschaftliche Leiter bei seiner Präsentation. MdL Stefan Meyer, Mitglied im Wissenschaftsausschuss sowie im thematisch nahestehenden Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags, hob die Bedeutung der Standortförderung hervor: „Die 120.000 Euro sind ein wichtiger Startschuss. Wir wollen, dass die gesamte Region von Forschung auf Spitzenniveau profitiert – von der Tumorfrüherkennung über Materialmodellierungen bis hin zu künstlicher Intelligenz in der Medizin. Genau dafür haben wir uns im Landtag massiv eingesetzt.“ Der Campus forscht nicht nur im Bereich Kunststofftechnik, sondern hat sich in den vergangenen Monaten verstärkt dem Feld „Medizin und Ingenieurswesen“ zugewandt.