Ein ungewöhnlicher Ort für politische Gespräche – aber genau der richtige: Im Zauberberg
Passau traf sich Josef Heisl mit Andreas Olschar, Bernd Strieder und Marlies Resch zum
Austausch über die Zukunft von Festivals im ländlichen Raum.
Foto (Laura Eigsperger): v.l. Andreas Olschar, Josef Heis MdL, Marlies Resch, Bernd Strieder.
Der Verband für Popkultur in Bayern macht klar: Popkultur ist mehr als große Bühnen in
Metropolen. Gerade kleine Orte leben von Engagement, Kreativität und ehrenamtlicher
Leidenschaft. Der Zauberberg selbst zeigt, wie das gelingen kann: Als etablierter LiveClub und Kulturort bringt er seit Jahren regionale und überregionale Acts auf die Bühne
und stärkt die Szene vor Ort. „Gerade im ländlichen Raum sind solche Orte enorm wichtig, weil sie Begegnung schaffen und jungen Menschen Zugang zu Kultur ermöglichen“, betont Marlies Resch.
Allerdings gibt es auch Probleme, wie Projektleiter Andreas Olschar betonte: „Wir müssen oft Ideen absagen, weil das Geld fehlt“. Gleichzeitig wachse die Szene – mit mehr Vernetzung, gezielter Förderung und Formaten auch abseits der Städte. „Initiativen wie niedrigschwellige Förderprogramme oder kostenlose Festivalangebote für Jugendliche zeigen, wie Nachwuchs begeistert werden kann“, so Olschar.
„Kulturelles Engagement im ländlichen Raum verdient besondere Aufmerksamkeit und verlässliche Unterstützung. Es stärkt nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern schafft auch wichtige Räume für Begegnung, Kreativität und Austausch. Gerade für junge Menschen sind solche Angebote entscheidend, um sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und echte Teilhabe zu erleben“, unterstreicht Josef Heisl abschließend.